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Riester Rente - Vergleich - Private Altersvorsorge

Riester Vergleich

Im Alter finanziell versorgt zu sein ist für viele Arbeitnehmer heute leider nur noch ein frommer Wunsch. Durch die Rentenreform hat der Gesetzgeber dafür gesorgt, dass die gesetzliche Rentenversicherung nur noch das Notwendigste absichern kann. Wer weiterhin einen gewissen Lebensstandard halten will, muss eigenverantwortlich vorsorgen. Die private Altersvorsorge hat daher in den letzten Jahren einen Boom erlebt und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Eine Möglichkeit, wie Arbeitnehmer für die Zeit nach dem Ausscheiden aus der Erwerbstätigkeit vorsorgen können, ist die Riester-Rente. Der große Vorteil dieser privaten Rente ist die Tatsache, dass der Versicherte einen Teil der Beiträge entweder steuerlich über die Sonderausgaben geltend machen kann oder eine Altersvorsorgezulage erhält. Im Gegensatz zu vielen anderen Formen der privaten Altersvorsorge, die einem weiten Personenkreis offen stehen, ist der Kreis der zulagenberechtigten Personen bei der Riester-Rente stark eingeschränkt.

Wer kann mit der Riester Rente vorsorgen?

Grundsätzlich profitieren nur rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und Selbständige oder Freiberufler, pflichtversicherte Landwirte, ALG-I- sowie ALG-II-Empfänger (nach §3 Satz 1 Nr. 3a SGB VI), Wehr- und Zivildienstleistende sowie Beamte, Richter oder andere Amtsträger sowie deren Lebensgefährten (mittelbar zulagenberechtigt) von den Zulagen der Riester Rente. Nicht rentenversicherungspflichtige Personen - Selbständige oder Pflichtversicherte der berufsständischen Versorgung - erhalten dagegen keine Zulagen bzw. sind nicht anspruchsberechtigt.

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Leistungen der Riester-Rente

Als Bestandteil der privaten Altersvorsorge ist die vorrangige Funktion der Riester-Rente eine finanzielle Absicherung des Ruhestands - in Form einer Leibrente. Dazu muss der Anbieter des Riester-Vertrags dem Versicherten zumindest die eingezahlten Beiträge zusichern und garantiert eine Leibrente. Allerdings gehen die Leistungen der Riester-Rente noch darüber hinaus, denn mit deren Hilfe können auch die eigenen vier Wände finanziert werden.

Jedoch kann das Vermögen aus dem Riester-Vertrag nur entnommen werden, wenn die Immobilie selbst genutzt wird und der Altersvorsorge dient. Ein weiterer Pluspunkt betrifft die Anrechnung von Vermögenswerten auf das Arbeitslosengeld II. Die Riester Rente bleibt hier unberücksichtigt und hat keinen Einfluss auf Hartz-IV. Durch die Altersvorsorgezulage, auf die sich auch die Zahl der Kinder auswirkt, werden besonders kinderreiche Familien gefördert (ab 2008: 154 EUR Grundzulage; 185 EUR Kinderzulage, für Kinder ab 01. Januar 2008 300 EUR).

Für die volle Zulage muss allerdings der Mindesteigenbetrag von vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens in den Riester-Vertrag eingezahlt werden. Wer sich als Zulagenberechtigter für die Riester-Verträge interessiert, muss aber auch wissen, dass die Förderung oder Steuervergünstigung im Fall des Missbrauchs bzw. einer schädlichen Verwendung zurückzuerstatten ist. Gleichzeitig fehlt den Riester-Verträgen das bei vielen privaten Rentenversicherungen übliche Kapitalwahlrecht. Lediglich die Auszahlung von dreißig Prozent der Summe zum Auszahlungsbeginn ist möglich.

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Beiträge zur Riester-Rente

Der Beitrag zur Riester-Rente hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen natürlich von der Höhe der Leibrente zum Auszahlungszeitpunkt. Wer eine hohe Rente wünscht, muss mehr in den Riester-Vertrag einzahlen. Allerdings spielt im Zusammenhang mit der Beitragsberechnung auch das Einkommen eine Rolle. Schließlich sticht die Riester-Rente aufgrund der Altersvorsorgezulage aus der Masse der privaten Rentenversicherungen heraus.

Und um von dieser Zulage profitieren zu können, müssen seit 2008 mindestens vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Einkommens aus dem Vorjahr (höchstens 2.100 EUR) in den Riester-Vertrag eingezahlt werden. Beispiel: Bei einem Einkommen von 30.000 EUR wären in den Riester-Vertrag 1.200 EUR einzuzahlen, um die volle Zulage zu bekommen.

Fließt der Riester-Rente ein niedrigerer Beitrag zu, würde die Altersvorsorgezulage nur anteilig zugeschlagen. Unterschreitet das Einkommen eine gewisse Grenze, muss zumindest der Sockelbetrag von 60 EUR pro Jahre als Beitrag eingezahlt werden.

Riester Vergleich - welcher Vertrag passt zu mir?

Aufgrund der vielen Vorschriften zur Riester Rente müsste man eigentlich meinen, die Verträge der einzelnen Anbieter würden sich kaum unterscheiden. Allerdings ist dem nicht so. Mit der Zahl der Riester-Verträge ist in der Vergangenheit nicht nur die Auswahl gestiegen. Auch die Schwierigkeiten bei der Entscheidung für die passende Riester-Rente haben zugenommen. Experten raten daher Zulageberechtigten vor der leichtfertigen Unterschrift unter einen Vertrag zum Riester Vergleich. Nur so lassen sich die Leistungen optimal auf das Ziel einer sicheren finanziellen Zukunft abstimmen.

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