In jungen Jahren sind Wohnungsgröße und Mobiliar meist überschaubar. Mit der Zeit ändert sich dieser Zustand. Aus Möbeln von der Stange werden teure Designer- oder Erbstücke. Wasserschäden oder Wohnungsbrände sind zwei der möglichen Gefahren, die auf den Hausrat warten. Wer sich gegen den Ernstfall schützen will, greift zur Hausratversicherung. Und befindet sich damit in guter Gesellschaft. Rund drei Viertel der Deutschen nennen eine Hausratversicherung ihr Eigen. Ob deren Schutz allerdings ausreicht, steht auf einem anderen Blatt. Einerseits verändern sich im Lauf der Zeit die Ansprüche. Und auf der anderen Seite unterscheiden sich die meisten Verträge zur Hausratversicherung in ihren Leistungen.
Eine Hausratversicherung soll Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände, die sich in einem Haushalt befinden, vor Gefahren schützen. Dabei geht es weniger um den Schutz der Gegenstände an sich – die Hausratversicherung deckt eher die Kosten der Wiederbeschaffung im Schadensfall ab. Daher spricht man in diesem Zusammenhang auch von einer Neuwertversicherung.
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Grundsätzlich gedeckt werden Schäden, die durch folgende Ursachen entstehen: Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus. Damit lassen sich bereits viele Gefahren absichern. Übernommen wird aber nicht nur der Ersatz des zerstörten oder beschädigten Hausrats. Die Ausgaben für Aufräumarbeiten, den Austausch von Schlössern, Hotelkosten oder die Bewachung – falls die versicherte Wohnung nicht mehr bewohnt und verschlossen werden kann – sind über eine Hausratversicherung ebenfalls mit abgedeckt.
Für Familien mit Kindern ist zudem die sogenannte Außenversicherung wichtig. Befindet sich der Nachwuchs in der Ausbildung und hat noch keinen eigenen Haushalt gegründet, steht die Hausratversicherung für Schäden in begrenztem Umfang ein. Wollen Sie optimal für den Schadensfall vorsorgen, muss die Versicherungssumme mit dem Hausrat wachsen. Anderfalls droht der Eintritt einer Unterversicherung. Daher lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Leistungen der Hausratversicherung und ein Versicherungswechsel.
Die Höhe der Prämie für eine Hausratversicherung orientiert sich grundsätzlich an drei Faktoren: der Versicherungs-/Deckungssumme, Lage der Wohnung/ des Hauses und den individuellen Zusatzleistungen. Letztere könnten etwa die Absicherung gegen Fahrraddiebstahl oder eine Deckung von Überspannungsschäden sein. Im Gegenzug für die höhere Sicherheit muss der Antragsteller hier tiefer in die Tasche greifen. Daher lohnt sich eine vorausschauende Auswahl der Zusatzleistungen. Sich im Tiefland etwa gegen Lawinen abzusichern macht wenig Sinn. Prinzipiell müssen die Leistungen der Hausratversicherung, die Lebenssituation des Versicherten und die Höhe der Beiträge zueinander passen.
Zwar verfügt ein Großteil der deutschen Verbraucher über eine eigene Hausratversicherung. Deren Nutzen im Ernstfall ist aber nicht überall gewährleistet. Leider werden für niedrige Beiträge wichtige Leistungen gestrichen. Damit Sie am Ende nicht den Kürzeren ziehen, sollte ein optimales Preis-Leistungsverhältnis im Mittelpunkt des Versicherungsvergleichs stehen. Der Versicherungsvergleich zeigt Ihnen daher nicht nur die günstigsten Beiträge, sondern vergleicht auch die Leistungen der einzelnen Anbieter. Probieren Sie es aus – einfach, schnell und unverbindlich. Sollte ein Angebot zu Ihnen passen, können Sie eine günstige Hausratversicherung online unkompliziert abschließen.