Tagesgeld vs. Geldmarktfonds
Sicher oder fast sicher - dazwischen liegen gerade im Finanzbereich Welten. Vor die Frage gestellt, vier Prozent haben oder vier Prozent haben können, wird die Mehrheit sich für die sichere Seite entscheiden. Spekulation mag größere Chancen bieten, dafür aber auch ein höheres Risiko. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn es darum geht, Geld anzulegen. Eine der vielen Möglichkeiten sind Geldmarktfonds oder geldmarktnahe Fonds. Mit ihnen können auch Kleinanleger auf einem Spielfeld antreten, auf dem sonst nur Banken, Versicherungen und andere institutionelle Anleger mit Geldmarkttiteln und anderen liquiden Wertpapieren mit kurzer Laufzeit hantieren. Sie gelten als perfekt für die kurzfristige Anlage und versprechen eine recht ansehnliche Rendite. Geht der Schuss nach hinten los, bleibt nur das eingezahlte Kapital, vielleicht sogar noch weniger.
Geld ohne Fristen anzulegen, kann auch einfacher sein. Ein Tagesgeldkonto übertrumpft Geldmarktfonds gleich in mehreren Disziplinen. Zum einen ist die Anlage ab einem Euro möglich und nicht erst bei höheren Beträgen. Die Rendite ist sicher und mit bis zu vier Prozent sehr ansehnlich. Und es entstehen keine Kosten. Während Tagesgeld kostenlos ist, weil weder Bank-, noch Transaktionsgebühren berechnet werden, müssen bei geldmarktnahen Fonds ein Ausgabeaufschlag, teils eine Ordergebühr und dann noch die Depotgebühren aufgebracht werden. Verbunden mit dem Risiko, dass der Geldmarkt sich anders entwickelt als gedacht, sind Fonds Art mehr für die langfristig geplante Geldanlage geeignet.
Wer jederzeit über sein Geld verfügen können möchte, sichere Zinsen bevorzugt und gerne mal kleinere Beträge investiert, setzt mit dem Tagesgeldkonto auf das schnellere Pferd. Es muss nicht einmal als Geldanlage gesehen werden, sondern ganz einfach als Sparform, die für Erwachsene wie Kinder ein Optimum an Sicherheit und Rendite bietet – kostenlos, unkompliziert und einfach nur praktisch.
