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Tagesgeld vs. Festgeld

Sich darum zu bemühen, mehr Kapital aus dem vorhandenen Guthaben zu schlagen, ist verständlich. Wege und Möglichkeiten gibt es genug. Als besonders attraktiv wird das Festgeld beworben. 1.000 Euro und gerne mehr werden für einen festen Zeitraum angelegt. Die Banken versprechen dafür einen hohen Zinssatz, der ein wenig davon abhängt, wie viel Geld letztlich auf dem Festgeldkonto deponiert wird und wie lange man sich davon trennen möchte. Eigentlich ideal, wenn es um hohe Zinsen geht. Leider in der schnelllebigen Zeit mit einem kleinen Makel verbunden. Das Geld liegt fest. Benötigt man zwischendurch mehr Kapital, steht das Festgeld nicht zur Verfügung. Leichter ist das beim Tagesgeld. Ein Überweisungsauftrag reicht und die benötigte Summe, sofern sie auf dem Tagesgeldkonto vorhanden ist, wird auf das laufende Girokonto gebucht.

Denn Tagesgeld ist nicht an Fristen oder einen Mindestanlagezeitraum gebunden. Man kann täglich, ganz nach Bedarf, darüber verfügen. Der zweite Vorteil für das Tagesgeldkonto im Vergleich zum Festgeld ist die Mindesteinlage. Sie liegt mit einem Euro so niedrig wie nur möglich und stellt keine unüberwindbare Hürde dar. Damit kann jeder, auch wenn nur ein paar Euro auf dem Tagesgeldkonto sind, von bis zu vier Prozent, teilweise auch etwas mehr, Tagesgeld Zinsen profitieren. Ob nun regelmäßig gespart wird, beispielsweise in Form eines Sparplans, oder nur sporadisch, ist nicht relevant. In dem Punkt ist Tagesgeld weitaus flexibler als jedes Festgeldkonto.

Welche Variante nun besser geeignet ist, hängt hauptsächlich davon ab, auf wie viel Geld man einen längeren Zeitraum verzichten kann. Bei den meisten dürfte dieser Betrag angesichts steigender Lebenshaltungs- und Energiekosten eher niedrig ausfallen. Von daher ist ein Tagesgeldkonto für fast alle Anleger, die eine sichere Rendite wünschen, ohne Abstriche bei Laufzeit und Einlage machen zu müssen, die beste Wahl.