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Einlagensicherung - Sicherheit beim Tagesgeld

Auch Banken sind nicht davor gefeit, durch Fehlspekulationen und falsche Entscheidungen in eine Schieflage zu geraten. Damit Kunden in einer solchen Situation nicht befürchten müssen, ihre kompletten Ersparnisse zu verlieren, gibt es die Einlagensicherung. Sie besagt nichts anderes, als dass die Kundengelder bis zu einer bestimmten Höhe – abhängig vom Einlagensicherungssystem – sicher sind.

Gesetzliche Einlagensicherung

In der Bundesrepublik greifen sowohl die gesetzliche Einlagensicherung als auch private Einlagensicherungsfonds, in denen die Banken sich zusammengeschlossen haben. Die gesetzliche Variante schützt bis Ende Juni 2009 90 Prozent des Sparguthabens bis maximal 20.000 Euro. Ab Juli 2009 gilt eine neue Regelung: Dann sind bis 50.000 Euro zu 100 Prozent geschützt. Dieser Wert steigt dann in einem weiteren Schritt auf 100.000 Euro. Die Bundesregierung möchte Anleger damit bei einer möglichen Bankpleite noch besser schützen.

Einlagensicherungsfonds

Weitaus höher fällt die Einlagensicherung der privaten Systeme aus. Beim Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken sind es 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals des jeweiligen Mitgliedsunternehmens. Das ergibt Beträge, die weit über eine Million Euro reichen. Ähnlich sieht es beim Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes öffentlicher Banken aus. Hier gilt der Schutz in unbegrenzter Höhe zu 100 Prozent, ebenso beim Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe und dem Einlagensicherungsfonds der Volksbanken und Raiffeisenbanken.

Einlagensicherung im Ausland

Ausländische Banken, die nicht freiwillig Mitglied in einem der deutschen Sicherungssysteme sind, unterliegen der Einlagensicherung ihres Landes. Zwar sind auch hier zwischen 20.000 und 100.000 Euro abgesichert. Das Problem besteht darin, im Fall einer Pleite sein Recht geltend machen zu können.