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Bank of Scotland
Tagesgeld ist die einfachste Form der Geldanlage, dennoch sehr effektiv und daher äußerst beliebt. Als sichere und renditestarke Möglichkeit, Kapital kurz- oder langfristig anzulegen, hat Tagesgeld dem Sparbuch schon vor Jahren den Rang abgelaufen. Stellt sich nur die Frage, wie findet man das richtige Tagesgeldkonto, worauf muss man achten und wie wird es überhaupt eröffnet? Antworten auf diese Fragen liefert unser Ratgeber als Ergänzung zum Tagesgeldvergleich. Dabei geht es in erster Linie um die Grundlagen, aber auch um Besonderheiten wie Tagesgeld in Kombination mit einem kostenlosen Girokonto und Tagesgeld im Vergleich zu anderen Anlageformen.
Viele Geldanlagen gehen mit der Verpflichtung einher, regelmäßig eine bestimmte Summe zu sparen – und das meist über mehrere Jahre. Das schreckt viele Kunden ab. Sie wollen vor allen Dingen flexibel bleiben. Tagesgeld ist dann die beste Lösung, weil frei entschieden werden kann, wann und in welcher Höhe Geld angelegt wird.
Neue Kunden braucht das Land – nach dieser Devise verfahren auch Banken. Sie sind natürlich bestrebt, möglichst viele Anleger für sich zu gewinnen. Daraus resultieren Neukundenkonditionen, die sich beim Tagesgeld unter anderem in kleinen Boni wie einem höheren Zinssatz oder Zugaben bemerkbar machen.
Tagesgeldkonten, die an ein Girokonto gekoppelt sind, gibt es inzwischen von vielen Banken. Ob sich diese Kombination rechnet, hängt davon ab, welche Konditionen für das Girokonto gelten. Fallen Kontoführungsgebühren an, lohnt es sich nicht, weil der Gewinn vom Tagesgeld dadurch erheblich geschmälert würde.
Ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, dauert nur ein paar Minuten. Die wichtigsten Schritte lassen sich online erledigen. Die dazu nötigen Formulare sind so aufgebaut, dass selbst Laien keinerlei Schwierigkeiten damit haben. Lediglich für das PostIdent-Verfahren muss man das Haus verlassen.
Um ein Tagesgeldkonto zu verwalten, sind keine speziellen Kenntnisse nötig. Die Onlineportale der Banken machen es inzwischen sehr leicht, sich zurechtzufinden. Kunden, die sich mit Computer und Internet nicht so gut auskennen, können bei einigen Banken Aufträge auch schriftlich und telefonisch einreichen.
Tagesgeld ist eine reine Sparanlage. Um über das Geld verfügen zu können, muss es auf ein Girokonto umgebucht werden. Damit nicht jeder auf das Kapital zugreifen und es auf ein laufendes Konto übertragen kann, sind Auszahlungen nur auf ein vorher vereinbartes Konto möglich. Dieses Konto wird beim Tagesgeld als Referenzkonto bezeichnet.
Die Konditionen für Tagesgeld ändern sich regelmäßig. Um immer die aktuell höchsten Zinsen zu erhalten, kann man das Tagesgeldkonto und damit den Anbieter jederzeit wechseln. Hilfreich ist dabei ein Blick auf den Tagesgeldvergleich, damit sich der Wechsel auch wirklich lohnt und den gewünschten Effekt hat.
Wer mit seinem Tagesgeldkonto nicht mehr zufrieden ist und den Anbieter wechseln möchte, muss vorher das Vertragsverhältnis kündigen. Das ist beim Tagesgeld problemlos möglich, weil es keine Fristen gibt. Wichtig ist nur, dass die Kündigung schriftlich erfolgt - per Brief oder auch als Fax.
Die Rendite beim Tagesgeld ergibt sich aus der Verzinsung – einerseits aus dem Zinssatz, andererseits darüber, wie das Guthaben verzinst wird: monatlich, vierteljährlich oder nur jährlich. Zinsen, die bereits gutgeschrieben wurden, und wieder verzinst werden, sind die Zinseszinsen. Sie machen sich vor allem bemerkbar, wenn eine monatliche Verzinsung erfolgt.
Tagesgeld pur, Tagesgeldkonto mir Girokonto, Kreditkarte oder Depot – der Markt bietet für jeden etwas. Man muss nur das richtige Angebot finden. Hierbei hilft ein Tagesgeldvergleich, bei dem neben den reinen Zinsen auch die übrigen Konditionen berücksichtigt werden müssen.
Tagesgeld definiert sich über die Zinsen. Doch selbst, wenn zwei Banken den gleichen Zinssatz für Guthaben einem Tagesgeldkonto bieten, kann die Rendite unterschiedlich hoch ausfallen. Das liegt am Turnus, in dem die Verzinsung erfolgt, und möglichen Zinsstaffeln oder Maximalanlagebeträgen.
Sicherheit steht bei vielen Anlegern an erster Stelle. Sie wollen keinerlei Risiken eingehen. Diesem Bedürfnis trägt die Einlagensicherung Rechnung. Sie garantiert Sparern, dass ihr Kapital selbst bei einer Pleite der Bank sicher ist und ausgezahlt wird. Bis zu welcher Höhe diese Garantie gilt, hängt vom Einlagensicherungssystem ab.
Zinsgewinne unterliegen der Steuerpflicht, damit also auch die Erträge, die mit einem Tagesgeldkonto erwirtschaftet werden. Das ist zwar ärgerlich. Doch durch den gezielten Einsatz der Freistellungsaufträge kann man einen großen Teil des Gewinns komplett für sich behalten, ohne das Finanzamt beteiligen zu müssen.
Der Freistellungsauftrag gehört zu den Unterlagen, die bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos eingereicht werden sollen. Er dient dazu, Steuern zu sparen. Bis zu dem Betrag, der im Freistellungsauftrag genannt wird, führt die Bank keine Abgeltungssteuer an das Finanzamt ab, sondern erst, wenn der Zinsgewinn die im Auftrag vereinbarte Summe übersteigt.
Über das PostIdent-Verfahren stellen Banken sicher, dass die Person, deren Name im Antrag für das Tagesgeldkonto steht, und die Person, die den Antrag stellt, identisch sind. Dafür müssen sich Neukunden ausweisen. Diese Identitätsprüfung übernimmt ein Mitarbeiter der Post anhand des Personalausweises des Antragstellers.
Mit unserem Tagesgeldratgeber wenden wir uns hauptsächlich an Einsteiger, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Tagesgeldkonto befassen. Ihnen zeigen wird auf, worauf es bei einem Tagesgeldvergleich ankommt, wie ein Tagesgeldkonto funktioniert und erklären, weshalb man sich als Neukunde im Rahmen des PostIdent-Verfahrens ausweisen muss. Doch auch für erfahrene Tagesgeldnutzer bieten wir einige wertvolle Tipps. Beispielsweise wie man das Tagesgeldkonto kündigt und wechselt, um von besseren Konditionen profitieren zu können, warum der Freistellungsauftrag so wichtig ist und was es mit den Zinseszinsen und dem Zinsturnus auf sich hat.