DAB Bank
Bank of Scotland
Ob sich ein Tagesgeldkonto in Kombination mit einem Girokonto lohnt, richtet sich nach den Rahmenbedingungen für das laufende Konto. Unterschieden werden muss dabei zwischen Konten, die ohne „wenn und aber“ kostenlose sind, und Girokonten, die einen Mindestgeldeingang voraussetzen, damit die Gebühren entfallen.
Ist das Tagesgeldkonto an ein kostenloses Girokonto geknüpft, für das kein Mindestgeldeingang verlangt wird, kann man absolut nichts falsch machen. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten für die Kontoführung, man hat lediglich ein neues oder gegebenenfalls zweites Girokonto. Dieses Konto wird dann in der Regel auch als Referenzkonto für das Tagesgeld genutzt. Der Vorteil der Kombination aus Tagesgeld und Girokonto liegt darin, dass Umbuchungen „in time“ vorgenommen werden. Das heißt, die normalen Banklaufzeiten entfallen und man kann wesentlich schneller auf sein Geld zugreifen bzw. steht das Geld erheblich schneller zur Verfügung.
Wird für das Girokonto ein Mindestgehaltseingang verlangt, damit die Gebührenbefreiung greift, rechnet es sich nur, wenn dieser Betrag auch erreicht wird – beispielsweise über das Gehalt. Wird monatlich weniger Geld auf dem Konto verbucht, müssen ansonsten Gebühren bezahlt werden. Dadurch entstehen Kosten von teilweise deutlich über 50 Euro pro Jahr. Das Geld kann man dann besser auf einem „reinen“ Tagesgeldkonto anlegen oder sich für eine Kombination aus Tagesgeldkonto und Girokonto ohne Mindestgehaltseingang entscheiden. Denn der Wunsch nach einem Tagesgeldkonto sollte nicht mit Kosten verbunden sein.